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Bei den Indianern Nordamerikas wurden Waffen für Jagd- und Kriegszwecke verwendet. Man unterscheidet je nach Verwendungszweck zwischen Nah- und Fernwaffen. Da die Indianer im Krieg häufig Mann gegen Mann gekämpft haben, war die Keule als Nahwaffe in ganz Nordamerika verbreitet. Diese wurde später durch den Tomahawk abgelöst, nachdem die Europäer Äxte aus Eisen eingeführt hatten. Eine weitere Nahkampfwaffe war die Lanze, die aber auch für zeremonielle Zwecke benutzt wurde. Das Messer wurde Anfangs nur als Werkzeug benutzt. Erst als der weiße Mann Messer aus Stahl mitbrachte, wurden diese auch für den Nahkampf verwendet. Die wohl bekannteste Fernwaffe war der Pfeil und Bogen, der auch noch lange nach Einführung des Gewehrs benutzt wurde. Im Gegensatz zur Lanze war der Speer ebenfalls eine Fernwaffe und wurde vorwiegend für die Jagd benutzt. Viele Indianerstämme Nordamerikas benutzten Schilde als Schutz. Diese wurden entweder aus Holz gefertigt oder aus Leder, das aus Büffelnackenhaut bestand. Die zuletzt genannten sollen sogar Kugeln aus Vorderladergewehre abgehalten haben. Brustpanzer aus Holzstäbchen oder aus Holz bzw. Elfenbeinplatten wurden bei einigen Stämmen ebenfalls benutzt.
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Blasrohr, Messer, Wurfholz Lanze und Speer Pfeil und Bogen Der Tomahawk
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