Der Wilde Westen
Die Häuptlinge
Crazy Horse
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Crazy Horse wurde im Herbst 1841 als Sohn eines Medizinmannes geboren. Sein indianischer Name lautete Tashunka Witko (wildes Pferd). Er gehörte zum Stamm der Oglala. Crazy Horse unterschied sich von seinen Stammesbrüdern durch eine ungewöhnlich helle Haut und durch hellbraunes Haar. Crazy Horse Red Cloud Wie all seine Kameraden sollte er schon in frühester Kindheit tapfer sein und den Kriegern nacheifern. Schon als Junge nahm er an Kriegszüge gegen feindliche Stämme wie die Crows und den Shoshonen teil. Er prahlte jedoch nicht mit seinen Taten wie seine Kameraden. Im Gegenteil, als junger Mann war er sehr bescheiden und zurückhaltend. Am 21. Dezember 1866 vernichtete Crazy Horse mit seinen Stammesbrüdern unter der Führung von Red Cloud den größten Teil der Besatzungstruppen von Fort Phil Kearny unter dem Kommando von Captain Fetterman. Fetterman war ein Indianerhasser und prahlte oft damit, dass er mit 80 Mann durch die gesamte Sioux-Nation reiten könne. An diesem Tag wurde ein Trupp Soldaten vor das Fort geschickt um Holz zu holen. Dabei wurden sie von den Indianern, die das Fort belagerten, angegriffen und eingekesselt.

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Als Fettermann mit seiner Truppe den Soldaten zu Hilfe kam, viel er auf einen alten Lockvogel-Trick der Indianer herein. Denn entgegen dem strikten Befehl, die Indianer nicht zu verfolgen, tat er es doch, und in einem Tal schnappte die Falle zu. Fettermann-Massaker und Wagenburgschlacht George Fetterman 81 Soldaten starben daraufhin in einem Hagel von 40000 Pfeilen. Diese Schlacht wurde bekannt als Fetterman-Massaker. Bei einer weiteren Schlacht, bei der Crazy Horse dabei war, widerfuhr dem Häuptling Red Cloud jedoch eine erbitterte Niederlage. Am 2. August 1867 griffen die Krieger eine Holzfällerkolonne an, die sich hinter einer Wagenburg verschanzt hatte. Obwohl die Indianer in der Überzahl waren, wurden sie von den Gewehrkugeln nieder gemäht. Das war möglich, weil die Holzfäller zur damaligen Zeit moderne Die Schlacht am Little Big Horn Einzelladergewehre hatten, so genannte "Trap-Door-Springfield"-Gewehre, mit denen eine schnellere Schussfolge möglich war. Red Cloud war von dieser Niederlage schwer betroffen, und Crazy Horse wollte von nun an eine solche Verteidigungsstellung nicht mehr im Sturmangriff erobern. Die indianische Kriegsführung musste nach seiner Ansicht geändert werden. Er wollte in Zukunft seine Truppen schonen, und besann sich vorwiegend auf den alten Lockvogel-Trick, mit dem er in der Folgezeit einige Schlachten schlagen konnte. Am 17. Juni 1876 schlug Crazy Horse im Rosebud-Tal die Truppe des Bürgerkriegskämpfers General Crook, die sich aber mit Hilfe des Shoshonen-Häuptlings Washakie zurückziehen konnte.

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Am 25. Juni 1876 kam es dann zur berühmten Schlacht am Little Big Horn, bei dem Crazy Horse dank seiner jetzt überlegenen Kriegsführung zusammen mit Sitting Bull General Custers Kompanie vernichtend schlug. Nach dieser Schlacht musste Crazy Horse fliehen, da er jetzt von der US-Armee gejagt wurde.

Am 8. Januar 1877 fand ein Kommando von General Nelson A. Miles das Lager von Crazy Horse. Er konnte jedoch fliehen. Aber der kalte Winter brachte ihm und seinen Gefolgsleuten nur Hunger, Durst und Erschöpfung. Daher ergab er sich schließlich zusammen mit 300 Familien. Er wurde im Red Cloud-Reservat bei Fort Robinson untergebracht. Als er sich bei dem Versuch ihn einzukerkern widersetzte - er soll angeblich einen Fluchtversuch unternommen haben - wurde er durch ein Bajonett hinterrücks erstochen.

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Die Schlacht am Little Big Horn

Die Schlacht am Little Big Horn Von der berühmten Schlacht am Little Big Horn, bei der General Custer mit seiner Armee vernichtend geschlagen wurde.

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