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Einer der markantesten Merkmale eines Cowboys im Wilden Westen war sein Cowboyhut. Der Mann, der diese besondere Form des
Hutes kreierte war Goldgräber in Colorado und hieß John Stetson. Als Sohn eines Hutmachers kannte er sich in diesem Handwerk sehr gut aus. Die damaligen Hüte waren dem rauem Klima nicht gewachsen. Insbesondere Regen verformte die Hüte derart, dass man sie kaum noch benutzten konnte. Stetson experimentierte mit zahlreichen Hutmodellen. Aber erst, nachdem er bei seiner Goldsuche Glück hatte, ließ er sich im Jahre 1865 in Philadelphia nieder, und mietete sich für 100 Dollar einen kleinen Raum. Außerdem verschaffte er sich die Geräte, die er für eine Hutproduktion benötigte. Hier entstand im Laufe der Zeit der typische Cowboyhut, mit seiner breiten Krempe, die wie eine Wasserrinne wirkte, und den Cowboy und Goldgräber nun wirklich vor Regen schützte.
Ein Jahr später - im Jahre 1866 - wurde der Hut in Serie produziert, und der Absatz war enorm. Der "Hut des Westens" war nun geboren und der Name Stetson stand für Qualität und Dauerhaftigkeit. Heute gehört die Stetson Hutfabrik, die jetzt in Missouri steht, zu den größten Fabriken im Land und produziert Hüte in über hundert verschiedene Formen und Farben. John Stetson starb als reicher Mann im Jahre 1906.
Fortsetzung Seite 2
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© 2000-2003, by Manfred Schmetkamp
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