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Bill Tilghman wurde am 4. Juli 1854 in Fort Dodge, Iowa geboren. Sein Vater war Seargent bei der Armee und als Bill zwei Jahre alt war, unterhielten die Eltern eine Farm in der Nähe des Missouri River in Kansas.
Bill war früher selber Büffeljäger und hatte auch schon Erfahrung mit Indianer. Als er eines Nachts von der Jagd in das Camp zurückkam, waren die Zelte zerfetzt und die Ausrüstung zerstört. Seine Kollegen hatten sich entschlossen, einen sicheren Platz zu suchen.
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![]() Doch Bill blieb, in der Hoffnung, dass die Indianer zurück kommen werden. Als dann tatsächlich drei Indianer - bewaffnet mit Flinten und Messern - in das Camp zurückkamen, tötete er sie. Jetzt ritt er wieder hinaus in das Indianergebiet, um den Viehdieb Anderson zu fangen. Nach fünf Tagen kehrte er zurück, aber nur mit den gestohlenen Ochsen. Als man ihn fragte, wo Anderson sei, zeigte er auf ein Schussloch in der Jacke des Viehdiebs und sagte: "Der stiehlt keine Ochsen mehr". Bill Tilghman war neben Heck Thomas und Chris Madsen einer der wenigen Sheriffs, die niemals aufgaben. Sie schossen nicht besser als andere, waren auch nicht schneller oder intelligenter, aber sie waren hartnäckig, und das machte sie berühmt. Es gibt keinen Banditen, Pferdedieb oder Mörder, den Tilghman nicht erwischte. Als ein gewisser Ted Raines - Mörder und Pferdedieb - erfuhr, das Tilghman ihn verfolgt, beging er Selbstmord.
Bill Tilghman war in der Folgezeit u. a. Untersheriff und Stadt-Marshal in Dodge City, US-Marshal, Sheriff des Lincoln County in Oklahoma und Polizeipräsident in Oklahoma City. Als City Marshal in Cromwell, Oklahoma, wurde er am 1. November 1924 von einem Alkoholschmuggler erschossen, als er ihn verhaften wollte.
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