Der Wilde Westen
Banden und Banditen
Wild Bunch
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George LeRoy Parker wurde am 13. April 1866 in Utha geboren und war der Sohn eines Mormonen. Als Jugendlicher stahl er einen Sattel und kam dafür gleich ins Gefängnis, wo er nicht besonders gut behandelt wurde. Nach seiner Entlassung schloss er sich dem Pferdedieb Mike Cassidy an und wurde nach einigen Pferdediebstählen wieder ins Gefängnis gesteckt, aus dem er aber entfliehen konnte. Danach nannte er sich George Cassidy und schloss sich der McCarty-Bande an.

Erster Überfall der Wild Bunch auf einen Zug. Der Waggon wurde gesprengt, um an den Tresor zu kommen
Erster Überfall der Wild Bunch auf einen Zug
Der Waggon wurde gesprengt, um an den Tresor zu kommen

Die McCarty-Bande bestand aus den Brüdern Bill, Gerorge, Lew, Tom und Fred McCarty, sowie Matt Warner und William Ellsworth, genannt Elza Ley. Sie verübten zwischen den Jahren 1885 und 1893 eine große Zahl von Raubüberfällen auf Banken und Eisenbahnen.

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George Cassidy soll einmal ein so genanntes Zündnadelgewehr abgefeuert haben, während er auf dem Rand eines Brunnen saß. Der Rückschlag (Butch) des Gewehrs war so groß, dass dieser ihn kopfüber in den Brunnen beförderte. So soll der Name Butch Cassidy entstanden sein.

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The Wild Bunch

Butch Cassidy, Matt Warner und Elza Lay traten 1893 aus der McCarty-Bande aus, und gründeten eine eigene Bande. Sie verübten mehrere kleinere Überfälle, und Butch kam wieder für zwei Jahre ins Gefängnis. Erst vier Jahre später entstand die eigentliche Wild Bunch-Bande, die zeitweise aus über 100 Männern bestand. Unter ihnen war auch Harry Longbough genannt Sundance Kid. Butch Cassidy und Sundance Kid waren daraufhin bis zum Ende die Anführer. Sie verübten vorwiegend Überfälle auf Eisenbahnen. Um die Jahrhundertwende betrug das Kopfgeld von Butch 50000 Dollar. Es kam häufig zu Schießereien. Dennoch verlangte er von seinen Kumpanen, möglichst keine Menschen zu töten.

Bis Ende des Jahres 1891 erwischten Pinkerton-Detektive immer mehr Mitglieder der Wild Bunch-Bande. Daraufhin setzten sich Butch Cassidy und Sundance Kid nach Südamerika ab, wo sie eine Ranch kauften und Vieh züchteten, bis Pinkerton-Detektive sie hier im Jahre 1906 ausfindig machten. Dennoch konnten sie fliehen und gingen nach Bolivien. Dort verübten sie einen Überfall nach dem anderen. Nachdem die Detektive auch hier das Versteck fanden, alarmierten sie eine Kompanie Soldaten. Diese umstellten darauhin das Haus der beiden, und lieferten sich mit ihnen ein Feuergefecht.

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Nachdem den Banditen die Munition ausging, soll Butch Cassidy zuerst Sundance Kid und dann sich selbst erschossen haben. Neuerdings entstanden aber auch Gerüchte, dass es beiden gelungen sein soll, sich wieder in die USA abzusetzen, um dort einen ruhigen Lebensabend zu verbringen.

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